Clausen-Muradian: „Jetzt ist die Bevölkerung zur Zukunft des Steintorplatzes gefragt!“

  • Veröffentlicht am: 18. April 2018 - 10:08
Dr. Elisabeth Clausen-Muradian
Foto: Sven Brauers, © Grüne Hannover

Konzept zur BürgerInnenbeteiligung Steintorplatz

“Mit dem vorliegenden Konzeptvorschlag der Verwaltung für ein ergebnisoffenes und transparentes Beteiligungsverfahren erfolgt ein dringend notwendiger Neustart für die in der Vergangenheit sehr kontrovers geführte Debatte um die Zukunft des Steintorplatzes“, erklärt Dr. Elisabeth Clausen-Muradian, baupolitische Sprecherin der grünen Ratsfraktion.

„Der vorgeschlagene mehrstufige Dialog- und Partizipationsprozess mit unterschiedlichen Beteiligungsformaten ist ein sehr innovativer Ansatz um vor allem auch bisher eher beteiligungsferne Teile der Stadtgesellschaft und die lokalen AkteurInnen zu motivieren, eine Antwort auf die Fragen nach der künftigen Ausgestaltung und Nutzung des Platzes zu finden“, lobt Clausen-Muradian. Auch die im Konzept vorgesehene enge Zusammenarbeit mit Studierenden der Fakultät für Architektur und Landschaft der Leibniz Universität Hannover findet den Beifall der Grünen.

„Wir sind schon sehr auf die Ideen der Hannoveranerinnen und Hannoveraner für den Steintorplatz gespannt“, so die grüne Baupolitikerin abschließend.



Hintergrund:

Heute (Mittwoch, 18.04.18) wird in der Sitzung des Stadtentwicklungs- und Bauausschusses die Vorlage der Stadtverwaltung für ein „Konzept zur Bürgerbeteiligung Steintorplatz“ (Drucksache Nr. 0313/2018) behandelt.

Zum Haushaltsplan 2017/2018 hatten die Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen / SPD / FDP einen gemeinsamen Antrag eingebracht, der mehrheitlich vom Rat beschlossen wurde. Mit dem Antrag wurde die Verwaltung beauftragt, ein Konzept für einen ergebnisoffenen, transparenten BürgerInnenbeteiligungsprozess zur Umgestaltung des Steintorplatzes zu erarbeiten. Für den Beteiligungsprozess und das sich voraussichtlich anschließende Wettbewerbsverfahren wurden im Haushalt 2017/2018 insgesamt 500.000,- Euro bereitgestellt. Der Beteiligungsprozess soll sich über 9 bis 12 Monate erstrecken.