Grüne Politik für das Rad ist auch aktive Gesundheitspolitik

  • Veröffentlicht am: 21. März 2017 - 15:07
Dr. Elisabeth Clausen-Muradian
Foto: Sven Brauers, © Grüne Hannover

Clausen-Muradian: „Wer Rad fährt, spart sich manchen Gang zur Apotheke!“

Laut den Grünen ist Radfahren schnell, macht Spaß, ist gesund, schützt die Umwelt, verbessert damit die Lebensqualität in unserer Stadt und ist auch noch kostengünstig.

„Ich freue mich, dass die Sportmedizin nun auch die Gesundheitswirkung des Pedelecfahrens untersucht!“, sagt Dr. Elisabeth Clausen-Muradian, verkehrspolitische Sprecherin der Grünen Ratsfraktion.

„Was mich allerdings besonders freut, ist die gesundheitsbezogene Info des Sportmediziners Prof. Uwe Tegtbur von der MHH, wonach gemäß vorliegender Erkenntnisse beim Radfahren Infarkt-, Schlaganfall- und Krebsrisiken sinken, Symptome von Lungenerkrankungen sich abschwächen, der Blutzucker nach unten geht, das Immunsystem ebenso wie die Knochendichte in Rücken und Beinen gestärkt wird, die Zellregeneration gefördert und damit sogar der Alterungsprozess verlangsamt wird!“, so Clausen-Muradian. „Und all das bei 150 Minuten moderater, ausdauernder Bewegung pro Woche, beispielsweise durch Radeln“.
 
„Grüne Politik für das Radfahren ist demnach auch aktive Gesundheitspolitik: Mit unseren aktuellen Haushaltsbeschlüssen zum Aktionsprogramm zum Leitbild Radverkehr und den geplanten Radschnellwegen liegen wir auch gesundheitlich richtig – ebenso in der Grünen Zielrichtung, bis 2025 einen Radverkehrsanteil von 35 % zu erringen!“, sagt Clausen-Muradian. „Dabei brauchen wir selbstverständlich auch Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit für Radfahrende!“
„Posthum unseren Dank an Karl Freiherr von Drais, der am 12. Juni 1817 erstmals auf einer Laufmaschine bzw. ´Draisine´ durch Mannheim fuhr, der Urform des Fahrrades“, so Clausen-Muradian.

Interessant sind in dem Zusammenhang laut den Grünen folgende Zahlen: Es gibt zwar rund 45 Millionen Pkw, doch rund 81 Millionen Fahrräder!

Hintergrund:

Die HAZ vom 21.03.2017 berichtet über „Radeln für die Forschung - Die Medizinische Hochschule will herausfinden, ob Pedelecfahren der Gesundheit nutzt“.
In dem Artikel heißt es:
„In den vergangenen zehn Jahren ist viel über gesundheitsfördernde Effekte des Fahrradfahrens geforscht worden“, sagt Prof. Uwe Tegtbur, Leiter der MHH-Sportmedizin. Richtschnur ist dabei eine Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation. Danach helfen 150 Minuten moderate, ausdauernde Bewegung pro Woche, die sich beispielsweise durch Radeln auf dem Weg zur und von der Arbeit erzielen lassen, immens: „Infarkt-, Schlaganfall- und Krebsrisiko sinken“, zählt Tegtbur auf. Die Symptome von Lungenerkrankungen schwächten sich ab, der Blutzucker gehe nach unten, das Immunsystem werde ebenso wie die Knochendichte in Rücken und Beinen gestärkt. „Zuletzt haben Forschungen belegt, dass die Zellregeneration gefördert und damit der Alterungsprozess verlangsamt wird“, erklärt der Sportmediziner.