Grüne wollen den Vorschlag für das frühere VHS-Gebäude in Ruhe prüfen

  • Veröffentlicht am: 17. Februar 2017 - 13:23
Daniel Gardemin
© Grüne Hannover, Foto: Sven Brauers

Daniel Gardemin: „Für ein Haus „Lernort Erinnerung und Demokratie“ muss auf jeden Fall von Anfang an ausreichend Platz eingeplant werden.“

„Bei einer solch wichtigen Entscheidung wie über den Standort des „Lernortes Erinnerung und Demokratie“ sollten wir uns nicht unter Zeitdruck setzen lassen“, sagt Daniel Gardemin, kulturpolitischer Sprecher der Grünen Ratsfraktion. „Es gibt bestimmte Voraussetzungen, bestimmte Rahmenbedingungen, die für die Realisierung dieses Ortes unabdingbar sind“, so Gardemin weiter. „Auch die Empfehlungen des Beirates, der mit einschlägigen Expertinnen und Experten besetzt ist, sind im Detail zwingend miteinzubeziehen.“

„In Ergänzung zur Gedenkstätte Ahlem hat der Lernort Erinnerung und Demokratie einen anderen inhaltlichen Schwerpunkt. Dieser liegt bei der Vermittlung des gesellschaftlichen Entwicklungsprozesses, der ein Volk von Täterinnen und Tätern und Mittäterinnen und Mittätern erschaffen hat“, sagt Oliver Kluck, beratendes Mitglied im Kulturausschuss und kulturpolitischer Sprecher der Grünen Regionsfraktion.

Die Zeit des Nationalsozialismus soll in seiner sozialen und historischen Relevanz für die Stadt Hannover erfahrbar gemacht werden, damit die Folgen des Nationalsozialismus nicht vergessen werden und das demokratische Bewusstsein gestärkt wird.

Hintergrund:

Berichte zum früheren VHS-Gebäude, das möglicherweise als Standort für den Lernort Erinnerung und Demokratie in Frage kommen könnte.

Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
Dr. Daniel Gardemin, kulturpolitischer Sprecher der Grünen Ratsfraktion
Oliver Kluck, beratendes Mitglied im Kulturausschuss und kulturpolitischer Sprecher der Grünen Regionsfraktion