Fachgespräch mit Folgen: Inklusiv // Innovativ - Zugehört!

  • Veröffentlicht am: 8. September 2016 - 12:37
vlnr: Claudia Ahrens (Werkstattbeirätin), Katrin Langensiepen (Grüne Ratsfraktion), Harald Andrae (Wirtschaftsberater), Corinna Rüffer (Grüne, Bundestag), Maren Freise (mittendrin eV)

Die Ratsfraktion der Grünen hatte zum Fachgespräch geladen. Dieses hatte es in sich. Ganz persönliche Beiträge, Einschätzungen aus Werkstattsicht (Träger, Beirat), Wirtschaft und grüner Bundespolitik gaben ein beindruckendes Bild über die Situation von Menschen mit Behinderung und ihrer Lebens- und Arbeitssituation ab.
Katrin Langensiepen, sozialpolitische Sprecherin der Ratsfraktion: "Um die Rechte von Menschen mit Behinderungen zu stärken und endlich durchzusetzen, rufe ich die Träger der Werkstätten, die Gewerkschaften, die Wirtschaft, Politik und kommunale Einrichtungen auf, sich konkret mit der Lebenswirklichkeit der Angesprochenen auseinanderzusetzen.  Ich bin der Überzeugung, dass wir nur gemeinsam Veränderungen erreichen können. Eine erste Maßnahme  ist für uns ein offener, ehrlicher und sachlicher Austausch zwischen allen Akteuren. Dazu werden wir wieder einladen. Strukturelle Barrieren, wirtschaftliche Interessen, mangelnde Information, personeller Druck – das alles wird in einem langen Verhandlungsprozess aufgelöst werden müssen, damit die UN-Konvention tatsächlich gesamtgesellschaftlich getragen und gelebt werden kann.
Im gestrigen Fachgespräch wurden erkannte Missstände und  Wünsche von Menschen mit Behinderung konkret geäußert. Ich, als sozialpol. Sprecherin, nehme diese auf. Als ersten Schritt werde ich mich für den Neuaufbau einer unabhängigen professionellen Beratung einsetzen, die als Schnittstelle zwischen Arbeitsuchenden und Arbeitgebenden in der Region Hannover gedacht ist. Zusätzlich werde ich als nächstes in Gespräche mit den Gewerkschaften gehen, um auch da für die Rechte der Menschen neue Wege zu formulieren."
Am 22.09.2016 von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr rufen wir alle zur Demo am Kröpcke auf:
So nicht! - DEMO gegen die massiven Verschlechterungen im Bundesteilhabegesetz