Schwerpunkte von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und der FDP im Bereich Kultur zum Doppelhaushalt 2017/2018

  • Veröffentlicht am: 17. Februar 2017 - 13:36
Daniel Gardemin
© Grüne Hannover, Foto: Sven Brauers

PRESSEMITTEILUNG der Fraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP im Rat der Landeshauptstadt Hannover

Die Ratsfraktionen der SPD, Bündnis 90/Die Grünen und der FDP setzen ihre Schwerpunkte zum städtischen Doppelhaushalt 2017/2018 im Bereich Kultur bei den Themen Internationale Kultur, Junge Kultur und Stadtteilkulturarbeit. „Auf dem Weg zur Kulturhauptstadt 2025 gilt es, die hannoversche Kulturlandschaft gezielt zu stärken und weiterzuentwickeln. Mit unseren Anträgen zum Doppelhaushalt 2017/2018 unterstützen wir dies“, sind sich die kulturpolitischen Sprecher der Fraktionen Belgin Zaman, Dr. Daniel Gardemin und Wilfried H. Engelke, einig.
„Wir stärken hervorragende Kulturangebote in Hannover, die international ausgerichtet sind und eine überregionale Bedeutung haben, beispielsweise durch die Fortführung des Innovationsfonds Kunst und Kultur“, führt Belgin Zaman (SPD) aus: „Außerdem ist uns die Weiterentwicklung der Stadtteilkulturarbeit ein wichtiges Anliegen, was wir durch die Einrichtung eines neuen Kulturtreffs in Kleefeld, eine Sanierungsplanung für Stadtteilzentren und Freizeitheime und die verstärkte Ausrichtung der Kulturförderung auf die Einrichtungen in den Stadtteilen untermauern.“
„Ein wichtiges Instrument für mehr Teilhabe ist kulturelle Bildung“, erklärt Dr. Daniel Gardemin (Bündnis 90/Die Grünen): „Dieses Instrument stärken wir durch die Unterstützung des Bildungsvereins für Kurse im Bereich Deutsch als Fremdsprache und in der kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche, die durch verschiedene Anträge wie für die Kunstschule Kunstwerk e.V., die mit ihrer einzigartigen Arbeit die freie Kreativität der Kinder und Jugendlichen unterstützt, zusätzlich gefördert wird.“
„Den Schwerpunkt Internationale Kultur unterstützen wir unter anderem mit der Erhöhung der Mittel für die Ausgestaltung des Titels UNESCO City of Music und der Sicherung des Internationalen Choreographenwettbewerbs“, erläutert Wilfried H. Engelke (FDP): „Zudem fördern wir den bürgerschaftlichen Austausch der Hannoverschen Städtepartnerschaften gezielt.“
Die rot-grün-gelben Haushaltsanträge für den Bereich Kultur im Überblick:

  • Innovationsfonds: Fortschreibung mit den im Haushaltsentwurf  2017/18 angesetzten Mitteln von 50.000 €
  • + 20.000 für das Junge Schauspiel zur Ausweitung des Angebots auf die Stadtteile
  • + 15.000 € zur übergangsweisen Finanzierung des „Theater im Pavillon“ für die BI Raschplatz e.V. jeweils für 2017 und 2018
  • + 8.000 € für kulturelle Beteiligungsprojekte der Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum e.V.
  • Begleitantrag: Freizeitheim Linden, Stadtteilzentrum Ricklingen und Lister Turm: Erstellung eines Sanierungsfahrplanes im Rahmen der Investitionsplanung ab 2020
  • Begleitantrag: Stadtteilzentrum Lister Turm: In Kooperation mit dem Förderverein sollen Maßnahmen zur optischen Verschönerung entwickelt werden
  • + 10.000 € für das Kulturprogramm von Can Arkadas
  • + 10.000 € zur Durchführung  von internationalen Konzert- und Ausbildungsprojekten für das Internationale Chorzentrum Christuskirche
  • + 80.000 € zur Sicherstellung der Deutsch-als-Fremdsprache-Kurse für den Bildungsverein jeweils für 2017/18
  • + 24.320 € zur Verstetigung der kontinuierlichen Arbeit für die Kunstschule KunstWerk e.V.
  • + 10.000 € zur kulturellen Bildung von Kindern und Jugendlichen für das Zinnober Kindermuseum
  • + 6.000 € für Kultur-Veranstaltungen des Literarischen Salons
  • + 3.500 € zur Nachwuchsaquise für den Knabenchor
  • + 3.490 € zur Durchführung des Wettbewerbs Jugend musiziert mit erweiterten Wettbewerbskategorien
  • Begleitantrag: Erstellung eines Konzeptes zur Unterstützung der künstlerisch-kulturellen Bildung in hannoverschen Schulen
  • + 35.000 €  zur Förderung international ausgerichteter Musikprojekte im Rahmen von UNESCO City of Music
  • 24.000 € für Reisen der Gesellschaften der Städtepartnerschaften in die Partnerstädte
  • + 7.500 € zur Absicherung des internationalen Choreographenwettbewerbs für die Ballett-Gesellschaft

Hintergrund:
Am heutigen 17. Februar 2017 findet um 14:00 h der Kulturausschuss der Stadt Hannover zum Haushalt statt.