Nachlese zum Internationalen Ausschuss: Wird Hannover "Sicherer Hafen" wie von der Seebrücke gefordert?

  • Veröffentlicht am: 7. Dezember 2018 - 12:04
Seebrücke

Nachlese zum Internationalen Ausschuss

Wird Hannover "Sicherer Hafen" wie von der Seebrücke gefordert? Mit dieser Frage beschäftigte sich gestern (6. Dezember) der Internationale Ausschuss. Auf unserem Wunsch wurde die Abstimmung vertagt.

Daniel Gardemin dazu: "Dank der Region Hannover sind wir bereits Sicherer Hafen. Der logische nächste Schritt ist, dass sich auch der Rat der LH Hannover dazu bekennt. Mit unserer Partnerschafts-Resolution tun wir das inhaltlich bereits mit der Forderung nach einem Resettlement-Programm, also sicheren und legalen Zugangswegen nach Deutschland und damit auch nach Hannover. Die FRAKTION stellt nun einen Änderungsantrag, der die Bereitschaft zur Aufnahme von Menschen erklärt und zugleich darauf hinweist, dass die Region Hannover mit ihrer Erklärung zum Sicheren Hafen bereits beschlossen hat, 'diejenigen Kommunen, die im Rahmen der Seebrücke zusätzliche Geflüchtete aufnehmen' zu unterstützen.

Die Grundlage unseres Handelns sind die Menschenrechte, hier insbesondere das Recht auf Leben. Wir wollen das Beste für die Menschen auf der Flucht und für Hannover als Stadt der Vielfalt erreichen. Daher haben wir die Anträge nun in die Fraktion gezogen und gehen erneut in die Verhandlungen mit unseren Partnerinnen. Wir hoffen, dass sie bereit sind, nun auch den konsequenten nächsten Schritt mit uns zu gehen, sodass wir mit einer breiten Mehrheit beschließen können, Hannover zum Sicheren Hafen zu machen."

Weitere Infos zum Internationalen Ausschuss sowie zu den Anträgen: https://sim.lh.hannover-stadt.de/sim/lhhsimtm.nsf/TM/20181206_AIntegration